Wind

Mit viel Seitenwind starten wir in den fünften Tag. Bei guter Strömung fahren wir an Krems vorbei. Zur Mittagszeit kommen wir zum Kraftwerk Altenwörth. Ein kurzer Anruf beim Schleusenwärter und wir bekommen eine grüne Ampel. Beide Schleusenkammern sind gefüllt und er braucht eine Kammer für ein bergauf fahrendes Schiff. Die 15 Meter nach unten dauern 15 Minuten. Vorbei am Kernkraftwerk – Museum – Zwentendorf geht’s bei viel Wind nach Tulln. Wir legen im Yachthafen Tulln an. Der Hafenmeister ist sehr nett. Er lässt uns das Kanu im Hafen lagern und gibt uns zwei Einkaufswagerl um das Gepäck zum Campingplatz zu karren. Wir kommen daher wie zwei Landstreicher.

In der Früh packen wir unsere sieben Sachen zusammen und fahren mit den Trolleys zurück zum Hafen. Dort treffen wir auf einseltsames Gefährt. Es schaut aus wie ein Traktor. Er läuft aus während wir unser Kanu bepacken. Kurze Zeit später haben wir ihn wieder eingeholt. Wir kämpfen weiter mit dem Wind. Einerseits hilft er uns, für Walter ist es aber sehr schwierig das Boot auf Kurs zu halten. Auch der Schleusenwärter in Greifenstein meint es gut mit uns und öffnet die Schleusenkammer für uns. Danach zieht kurz eine heftige Regenfront über uns. Wir finden gerade noch eine kleine Sandbank zum Abwettern. Beim RV Nibelungen schlagen wir heute unser Zelt auf. Vielen Dank für die netten Stunden bei euch, wir haben uns sehr wohl gefühlt!