Mosoni

Bei Sonnenschein und etwas Wind geht’s wieder weiter. Wir kommen an einem Ort vorbei. Am Ufer stehen sehr schöne Häuser, hier könnte man es aushalten. Bald danach kommen wir zu einem Sperrwerk. Durch eine schmale Bootsgasse geht’s flott hinunter. Immer wieder können wir Reiher und Kormorane beobachten. Auf einem netten Campingplatz machen wir für heute Station. Wir sind die einzigen Gäste hier.

Heute ist es bewölkt und die Temperatur ist angenehm. Wir brechen früh auf und sind schon vor Mittag bei unserem heutigen Etappenziel. Wir beschließen deshalb, weiter zu fahren und hoffen auf einen Biwakplatz. Hier ist das Ufer meist schlammig und wild campieren nicht möglich. Es geht auch heute wieder durch unberührte Aulandschaft, die hie und da durch kleine Ortschaften unterbrochen wird. Biwakplätze sind grüne Wiesen mit ein paar Bänken. So einen Lagerplatz finden wir nach 35 Kilometern. Das passt gut. In 15 Gehminuten ist ein kleiner Ort, wo ich Gemüse einkaufe, Walter bewacht unser Lager.