19.-20.9.2025 - Rabat & Casablanca
Heute gehts nach Rabat, der Hauptstadt Marokkos. Im Hafen finden wir einen Parkplatz unweit der Medina. Hier geht es sehr beschaulich zu. Es ist Freitag und es haben nicht alle Läden geöffnet. Wir erkunden die vielen kleinen Gässchen und genießen eine Pause am Hafen bei einem Glas frisch gepresstem Orangensaft. Dann fahren wir zum Mausoleum Mohameds V, dem Großvater des jetzigen Königs und Begründer des neuen Reiches. Wir kommen gerade rechtzeitig zum Freitagsgebet und viele Gläubige sitzen andächtig am Boden und lauschen den Worten des Muezzins. Da wir nicht stören wollen, halten wir uns nicht allzu lange dort auf und fahren dann Richtung Süden weiter. Wir übernachten auf einem Campingplatz, der leider in Hörweite der großen Straße liegt. Tagsüber ist es nicht störend, aber die Marokkaner werden offensichtlich erst in der Nacht aktiv. Es ist nie vor 2 Uhr nachts Ruhe.
Es ist nicht weit nach Casablanca, der größten Stadt Marokkos. Wie eigentlich vor jedem Ort/jeder Stadt gibt es auch hier Polizeikontrollen. An stragtegisch günstiger Stelle parkt die Polizei mitten im Kreisverkehr ihr Auto und kontrolliert auch den einen oder anderen Autofahrer. Aber die Marokkaner haben da ihr eigenes Rezept. Aus zwei Spuren werden schnell drei oder mehr. Mopeds und Motorräder schlängeln sich wild durch die vielen Autos. Interessanterweise funktioniert dieses System erstaunlich gut und man sieht selten Unfälle. Gleich neben der Moschee Hassan II. finden wir einen Parkplatz. Allerdings befindet sich der Eingang auf der anderen Seite und wir müssen das große Gelände umkreisen. Diese Moschee ist die einzige in Markokko, die auch Touristen besuchen dürfen. Laut Reiseführer ist sie die drittgrößte Moschee der Welt, wir haben allerdings die Moscheen im Oman und Abu Dhabi in ihrer Größe gewaltiger in Erinnerung.
