17.-18.9.2025 - Chefchaouen

Unser erstes Ziel für heute ist Cap Spartel, der nordwestlichste Punkt Afrikas. Der Leuchtturm ist noch immer in Betrieb. Dann gehts weiter nach Tetouan. Die Medina wollten wir eigentlich zu Fuß erkunden. Aber bei der Parkplatzsuche einmal falsch abgebogen und schon sind wir mitten drin. Es gibt kein Zurück mehr…Irgendwie geht es sich in den schmalen Gassen für unser Auto aus und wir erreichen schließlich eine breitere Straße. Parkplatz finden wir trotzdem keinen.
Unser nächstes Ziel ist Chefchaouen. Den Campingplatz hätten wir ohne Navi nicht gefunden. Er befindet sich in der Nähe des Hotels, in dem wir vor 20 Jahren gewohnt haben. Über viele rutschige Steinstufen steigen wir zur Medina hinab und tauchen ein in die wunderschöne Altstadt mit den blauen Häusern. Es ist sehr touristisch hier, aber trotzdem schön.

Im Binnenland ist es noch sehr heiß, deshalb entscheiden wir uns, unsere Runde an der Küste zu starten und  gegen den Uhrzeigersinn zu fahren. An der Küste ist die Hitze leichter zu ertragen. Quer durchs Land geht es zurück Richtung Meer. In Dar Gueddari ist Markttag. Das Auto ist schnell geparkt und wir tauchen in das bunte Treiben ein. Immer wieder werden wir freundlich begrüßt und aufgefordert, doch ein Foto zu machen. Allerdings geht der Markttag schon dem Ende zu und als wir schließlich wieder beim Auto sind, gibt es kein Weiterkommen mehr. Auf allen Spuren sind Pferde-, Esel- und Maultierkarren unterwegs. Dazwischen schlichten sich Mopedtaxis und Transporter und ein paar Autos. Jede kleine Lücke wird mit einem Fahrzeug ausgefüllt. Der Markt war riesig (mehrfache der Fläche des Urfahrer Jahrmarktes) und wir brauchen sehr lange, um aus dem Trubel zu kommen. In der Nähe von Kenitra bleiben wir auf einem Campingplatz am Meer. Hier geht immer Wind und die Hitze ist leichter zu ertragen (43 ° C).