Katharinenpalast
Dienstag, 26.5.2015
Uns zieht es weiter. Wir nehmen uns aber vor, bei der Rückfahrt noch einmal nach St. Petersburg zu fahren. Aber jetzt wollen wir los. Bevor wir jedoch richtig ins Land fahren, machen wir noch einen Abstecher zum Katharinenpalast. Was wir nicht wissen, ist, dass der Palast am Dienstag geschlossen ist und nur der Park zu besichtigen ist. Wir dürfen sogar gratis hinein und freuen uns, dass kaum Leute unterwegs sind. Das Wetter ist herrlich und wir können in Ruhe fotografieren. Die Anlage ist riesengroß und sehr schön. An allen Ecken und Enden arbeiten Gärtner.
Nachdem wir in einem riesigen Shoppingcenter – die Auswahl ist enorm – noch eingekauft haben, geht’s wirklich los.
An der Westseite des Ladoga-Sees geht’s nach Sortavala. Sobald man aus dem Großraum St. Petersburg draußen ist, werden die Häuser einfacher, die Straßen sind auch nicht mehr perfekt. Das hatten wir aber auch nicht erwartet.
Laut unseren Recherchen soll das Schiff nach Valaam in Sortavala wegfahren. Den Hafen finden wir ja, aber wo und wann fährt das Schiff weg, wie kommt man zu einem Ticket? Es gibt nirgends einen Hinweis. Endlich finden wir jemanden, den wir fragen können. Nach einiger Zeit haben wir die nötigen Informationen und überlegen gerade, wo wir uns wohl heute Nacht hinstellen können. Plötzlich taucht aus dem Nichts ein Militärpolizist auf. Was machen Ausländer in dieser Gegend – so nahe der finnischen Grenze? Der junge Soldat ist sehr korrekt und will alles richtig machen. Leider spricht er nicht englisch, mein russisch ist auch sehr dürftig. Wir müssen ihm folgen, weil er unsere Pässe und die Visa kopieren möchte, dann ruft er seinen Chef an. Er kommt und ist auch sehr nett. Er begleitet uns zu einem nahegelegenen Hotel, wo wir einchecken. Das Auto steht auf einem bewachten Parkplatz. Das hat den Vorteil, dass wir zu Fuß zum Hafen gehen können.
